Category Archives: ClimatEnergy

Singapore’s lack of cycling facilities

Spiegel Online is featuring this short article about a new global index on the quality of cycling in global cities. The index was prepared by a Danish blogger and cycling expert who runs the blog Copenhagenize.eu. No surprise, Amsterdam and Copenhagen top the ranking of 20 cities. Sadly though only one Asian city makes it into the index: Tokyo (a very positive top 4). Unfortunately, it is not clear if other Asian cities are excluded because they have not been considered for assessment or because of their low quality of cycling infrastructure. Of all the big Asian cities I have seen, none struck me with any kind of an impressive cycling environment (Taipeh possibly having the biggest chances though).

Singapore (for once) trailing global cities in life quality?

After having spent a bit of time in Singapore, I wonder why this city is not investing far more attention and infrastructure to cycling. Surely, the all-year humid climate and temperatures for 30 degress during the day are not permitting a cool 10-minute bike-ride to university as relaxed as in Berlin. But then again, the government is very keen to emphasise health issues and constraining car traffic with some of the highest obstacles (i.e. prices) to car driving in the world. Would it not make more sense to start providing bike lanes on at least the big roads? Nowadays, you do not even know where to go as a cyclist in Singapore because roads are crowded and dangerous – and pavements are often too narrow even to walk.

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Merkels Atompolitik jetzt attackieren

Gestern kam es zum Showdown der Bundesregierung beim Thema Atomenergie. Ausnahmsweise scheint es nach Monaten des Streits dazu einmal Einigkeit unter den drei Koalitionspartnern gegeben zu haben. Wie Spiegel Online zu entnehmen ist, sieht die “Loesung” vor, den weichen Atomkompromiss von Rot-Grün noch einmal zu verwässern. SpOn fasst die Eckpunkte wie folgt zusammen:

• Ältere Kernkraftwerke sollen eine längere Laufzeit von 8 Jahren erhalten
• Jüngere Meiler bekommen sogar ein Plus von 14 Jahren
• Stromkonzerne sollen Öko-Energie mit 15 Milliarden Euro unterstützen.

Wenn alle Parteien, die es mit ihrer Kritik an der Atomenergie ernst meinen, wirklich ein Zeichen setzen wollen, dann müssen sie nicht nur “Verfassungsklage” brüllen, sondern klar sagen, was sie nach einer eventuellen Machtübernahme, die ja spätestens 2013 stattfinden wird, tun werden.

Auf Grund der Schwere des Vertrauensbruchs durch die Energiekonzerne (man führe sich noch einmal deren Continue reading

Die Anti-Atom-Bewegung lebt – und wie!

Was für ein Tag! Knapp 120.000 Menschen haben heute in Norddeutschland eine 120 Kilometer lange Menschenkette vom Atomkraftwerk Brunsbüttel zum Atomkraftwerk Krümmel gebildet und damit ihren Widerstand gegen die Atompläne der Bundesregierung ausgedrückt. Wir hatten vorsichtig auf 40.000 Menschen gehofft. Aber 12o.000! Das hätte ich nicht für möglich gehalten – zumal parallel auch noch weitere Tausende Menschen am AKW Biblis (Hessen) und dem Zwischenlager in Ahaus (NRW) demonstrierten. Insgesamt waren heute fast 150.000 Menschen gegen die Atomenergie auf der Straße! Solch einen massiven Protest hat es seit 25 Jahren nicht mehr gegeben. Und ich bin mir sicher er wird weitergehen, denn niemand braucht die Atomenergie – und niemand braucht den Atommüll.

Die spannende Frage heute war, ob es gelingen würde in den weniger und kaum besiedelten Gebieten Schleswig-Holsteins genug Menschen auf die Straße zu bringen. Überraschenderweise kamen mehr als wir jemals gedacht hätten. Auf der Streckenführung lässt sich erkennen, dass es durch weniger und kaum besiedeltes Gebiet ging. Die Luftbilder zeigen aber, dass es selbst auf den Deichen gelungen ist, ausreichend Menschen in die Kette zu bringen. Angeblich gab es bei uns im Kreis einige kleinere “Löcher” – aber auch nur von max. 500m. Gleichzeitig stauten sich Atomgegner in Hamburg in mehreren Reihen. Meine Aufgabe war heute der Streckenposten in der Pinneberger Innenstadt. Nachdem sich bis 13.30h vereinzelt Leute einfanden, hatte ich noch etwas Angst, dass wir grad mal 20 Meter am Posten zusammen bekommen. Auf einmal wurden es aber immer mehr und noch ein Bus aus Storman kam dazu. Die Kette wuchs und streckte sich auf einmal immer Continue reading

A low-carbon budget for the EU budget

Perspectives on EU Budget ReformThe Green Alliance, a leading environmental think tank in the UK has recently published “unlocking a low-carbon Europe“, an excellent collection of articles about a climate-friendly budget for the EU. I had the chance to contribute with my article “Winning the Budget Battles” lining out (institutional) strategies to achieve a more friendly outcome for our climate.

Reform of the EU budget matters deeply for the pursuit of the low-carbon economy. For there is arguably no policy lever as important as the EU budget for setting the direction of EU action. While the size of the budget remains close to just one per cent of EU’s Gross National Income, it has the ability to lever additional spending by member states and the private sector. However, it is perhaps its political value that is of most influence. For the way in which the EU spends its resources is the primary indicator of its political priorities and its institutional ability to organise their pursuit.

This collection of viewpoints from diverse businesses and NGOs, social organisations and think tanks, addresses the political challenge of acting on these two priority areas of climate change and the reform of the EU budget Continue reading

Green Economics from a Youth Perspective

A group of young European Greens has just published an excellent reader about Green Economics. The paper covers many economic approaches from a young, practical perspective and also proposes ideas and solutions for a more sustainable future.

Check out the reader or the nice 13-minute video! More information on their blog.

Britische Umweltverbände verklagen Regierung über Klimapolitik der “geretteten” Banken

Stop Climate ChaosNachdem die britische Regierung die Mehrheit bei den größten heimischen Banken übernommen hat, folgt nun die nächste Herausforderung. Drei englische NGOs verklagen die Regierung, weil sie beim Management der übernommenen Banken (wie RBS) den eigenen Ethik-Standards nicht gerecht wird. Mehr dazu im Bericht der Financial Times oder direkt bei Stopclimatechaos oder World Development Movement (WDM).

Die drei klagenden Gruppen berufen sich in ihrer Klage auf die ethischen Vorgaben wie auch auf die allgemeinen Politiken der Regierung, die sich gern als Vorreiter gegen den Klimawandel versteht. Hauptziel ihrer Klage ist dabei die Royal Bank of Scotland (RBS), die sich in der Vergangenheit selber als die “oil and gas bank” bezeichnet hat und seit der Übernahme durch den Staat nicht unbedingt durch “bessere” Kreditpolitik aufgefallen ist. Zu ihren letzten Kunden gehören (Zitat von WDM): Continue reading

Don’t kill my fish – time for a radical change

Fisheries88% of European fish stocks are overfished. Most of my favourite fish like (mediterranean) red tuna and ocean perch are about to be extinguished within a generation unless extreme measures are taken. But these problems are common knowledge.

The EU Commission and key member states have for too long resisted a reform of the EU’s Common Fisheries Policy (CFP). While most northern countries including Germany have long given up on wide-scale fishing, southern member states like Spain, Portugal, France and Italy (and maybe Scotland) have preserved strong and extremely vocal fishing industries. Together these member states have long managed to serve their fishermen’s (short-term) interests by continuously oversubscribing on the annual fishing quotes.

Unfortunately, neither the non-fishing member states have engaged the “fish mafia” in a serious dialogue to tackle the problem with a long-term vision, nor have these fishing nations shown any leadership in facing fishermen and working towards a reform of the sector. The lowest-common denominator in this failed policy is that the tax-payer makes up for this lack of political leadership. In 2009 EU tax-payers foot the annual bill of 630 mio Euro. Annual Continue reading

Grüne Arbeit, “Green Jobs” und was die Arbeitgeber dazu sagen

BDAAnfang März haben die deutschen Arbeitgeberverbände (BDA – auch Sponsor meines Studiums) ein Diskussionspaper zu “Green Jobs” versendet. Nachdem ich zu dem Thema für die Green European Foundation (GEF) schon eine Studie geschrieben hatte, freute ich mich auf eine neue Sicht und frische Anregungen. Leider hatte ich da zu hohe Erwartungen.

Das Papier stellt zu Recht fest, dass es keine klare Definition von Grüner Arbeit gibt. Natürlich muss der Begriff mehr als die Jobs für erneuerbare Energien umfassen und natürlich ist Umweltschutz keine Angelegenheit von gut und böse, sondern alle Industrien stehen vor der Herausforderung einer konstanten ökologischen Neuausrichtung: “Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt [müssen] nachhaltig ausgerichtet werden”. Neben solchen Allgemeinplätzen bleibt das Papier aber sehr unkonkret Continue reading

DDR Fahne auf EU-Preisverleihung

DDR FahneIch dachte immer, ich wäre der einzige, der als einzige deutsche Flagge im Hausstand die Fahne der DDR hätte… Aber vor wenigen Tagen wurde ich eines besseren belehrt. Da hat doch eine dieser lahmen Agenturen aus dem EU-Umfeld bewiesen, dass sie im Gegensatz zu mir nicht nur eine DDR Flagge besitzen sondern diese auch für zeitgemäß halten. Anlässlich der aktuellen Wirtschaftspolitik könnte man von Zeit zu Zeit tatsächlich auf diese Idee kommen, der Anlass der Beflaggung war aber ein anderer.

Was passierte also?

Am 23. Februar wurden in der Brüsseler Bibliotheque Solvay die Preise an die European Green Capitals Hamburg (für 2011) und Stockholm (für 2010) vergeben. Die Grüne Hamburger Umweltsenatorin nahm den Preis für ihre Stadt entgegen und im Hintergrund hängt neben der EU Flagge die DDR Fahne (s. BILD Bericht oder Hamburger Abendblatt). Continue reading

Who inventend the “Green New Deal”?

Green New Deal groupI am currently working on a meta-study about the job potential of Green policies (or a Green New Deal) in these days of economic crisis. The study should be available in a few weeks – and any input about job estimates and scenario’s is highly appreciated. But while working on this I was wondering who actually termed the phrase of a “Green New Deal”?

From my (limited) EU/German/UK perspective I have so far seen the debate and terminology taking off at different places over the past year. The first essential contribution and to my knowledge also the first mentioning of the term is in Van Jones’ great book “The Green Collar Economy” which must have been out around spring 2008. In this book he devotes a specific chapter to his idea of a Green New Deal (for the US) considering a new partnership encompassing a wide variety of different social groups who would bring about economic change and a low-carbon economy.

In July 2008 the “Green New Deal GroupContinue reading